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Wintercamping Fichtelberg

“Ihr fahrt mit dem Camper auf den Fichtelberg? Im Winter?!” So oder ähnlich klangen viele verschiedene Fragen als wir von unserem Wintercamping-Plan erzählten. JA – wir fahren mit unserem noch nicht fertig ausgebauten Kastenwagen im Winter zum Camping.

Im Sommer campen kann doch jeder, dachte ich mir und habe mir weiter keine Gedanken darüber gemacht, was alles so wichtig sein könnte, wenn man mit dem Bus Gegenden besucht, die jenseits der 0°C-Marke liegen. Genau das konnte mein Freund natürlich ahnen und fand die Idee im ersten Moment weniger lustig.. aber dafür bin ich ja bekannt.

Als ich die Idee äußerte, hatten wir gerade einmal ein Bett im Bus – keine Wandverkleidung, kein Wasser, keine Steckdosen, nichts. Ich glaube, als mir das bewusst wurde, wusste ich, dass noch viel zu tun ist, bis wir abreisen können. Ich habe also schnell noch den Boden verlegt, die Wände verkleidet und die Küche inkl. fließendem Wasser verbaut (der Blogpost dazu kommt zeitnah!).

Wir haben Campingplatz fürs Wintercamping einen direkten Platz auf dem Fichtelberg gesucht und sind auf die Fichtelbergbaude gestoßen. Der Weg zur Skipiste sollte nicht so weit sein und dort gab es für 20 € die Nacht Strom, eine Dusche und eine Toilette. Den Ski-Raum kann man außerdem auch noch benutzen. Wenn man möchte, kann man sich auch noch frische Brötchen für den nächsten Morgen bestellen. Das klingt doch super oder? Also haben wir gebucht und sind dann nach Weihnachten auch schon auf ins Abenteuer gefahren.

Hey ho – let’s go!

Aussicht auf den Fichtelberg

Dort angekommen, haben wir einen Platz direkt am Hang bekommen und haben angefangen unser Stromkabel einzubuddeln, denn durch den Verkehr dort, wäre es wohl beschädigt worden. Wir haben aufgebaut und es uns gemütlich gemacht. Vergesst es gleich, dass ihr dort mit einem elektrischen Heizlüfter ankommen könnt – es sei denn, ihr wollt euren Nachbarn den Urlaub vermiesen. 😉 Die Sicherungen fliegen dort schon bei 6A.

Die erste Nacht war super, ab um ca. 10.30 Uhr fängt dort die Musik an, denn es ist eben eine Baude. Dort sollen ja schließlich die Skifahrer einkehren und auch einen Glühwein und Co trinken und da gehört laute Musik nun mal dazu. Wir konnten es verkraften und gingen auf die Piste. Leider fuhr der Skibus noch nicht, da noch nicht genügend Schnee lag. Ansonsten kann man, entweder vom Platz direkt in Oberwiesenthal ski fahren & snowboarden oder man geht ein paar Meter und fährt mit dem Skibus zum benachbarten Keilberg (bei Buchung einen Skipasses ab 2 Tagen).

Snowboarden auf dem Keilberg (Klinovec, CZ)

Ich habe bei Instagram ein Video vom Snowboarden veröffentlicht – wenn du magst, schaue es dir doch an 🙂

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Abends konnten wir ganz in Ruhe dort duschen und uns frisch machen. Wir hätten auch im Restaurant etwas zu essen bekommen, haben aber lieber selbst gekocht oder sind nochmal nach Oberwiesenthal ins Kiwis gegangen, was wir übrigens seeeeehr empfehlen können! 🙂

Unser erstes Wintercamping auf dem Fichtelberg war also ein voller Erfolg, auch wenn ich mich wohl noch daran gewöhnen muss, dass nicht alle sanitären Anlagen so toll sind, wie unsere Zuhause. Ja, es war dort nicht perfekt, aber hey, man ist ja in keinem 5*-Hotel sondern auf einem Campingplatz.

Glücklich sein im Camper

Wenn du noch Fragen hast, schreib mir gerne oder hinterlasse einen Kommentar 🙂

(Wir haben übrigens alles selbst gezahlt – es handelt sich hier NICHT um eine Kooperation!)

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